Welt der Wunder

 

Hypnose bei Welt der Wunder - Spezial. Episode 0192, Brainwash! Gibt es die totale Gedankenkontrolle? Es folgen vier Wiederholungen auf n-tv. Moderator: Hendrik Hey.

 

 

Alexander bei Welt der Wunder - RTL II

Persönliche Meinung von Alexander Seel zu dem Hypnose Experiment bei Welt der Wunder

Alexander Seel hat eine Amnesie während einer fraktionierten Hypnose gezeigt. Julia hatte während der Hypnose ihren eigenen Namen vergessen. Kurzfristig war sie während der Hypnose der Meinung, ihr richtiger Name sei Molly.

Die bei Welt der Wunder gezeigte Hypnose ist mit einer "Hypnose gegen den Willen" in der Realität, bzw. beim Projekt MK-Ultra, nicht vergleichbar. Julia wollte hypnotisiert werden und hat sich freiwillig auf eine tiefe Hypnose eingelassen. In diesem somnambulen Zustand war es dann sehr einfach möglich, die Amnesie zu erzeugen und den Namen auszutauschen, da die Kritikfähigkeit des Bewusstseins fast komplett umgangen wurde. Nach den Informationen aus der Sendundung spielten bei MK-Ultra Folter und Drogen die wichtigste Rolle für die Gehirnwäsche, Hypnose und suggestive Beeinflussung war anscheinend ein zusätzlicher Faktor.

Diese Situation im Welt der Wunder Studio war eine Laborbedingung, vergleichbar mit der Situation bei einer Showhypnose. Die Teilnehmer wollen eine tiefe Trance erleben und sind regelrecht begeistert, wenn sie einen Hypnosebeweis (wie z.B. den eigenen Namen vergessen, am Boden festzukleben usw.) am eigenen Leib erleben. Die Gefahr das eine bedrohliche Situation entsteht war nicht vorhanden, da es sich um ein Experiment handelt bei dem Publikum, Kamerateam usw. anwesend sind. Eine sichere Situation. Dadurch war eine sehr tiefe Trance in kürzester Zeit möglich.

Leider hat sich in der Erklärung des Sprechers der Fehlerteufel eingeschlichen:

Es handelte sich um kein neues Ich und um keine neue Identität. Es war lediglich eine Amnesie des Namens. Auch mit dem neuen Namen war Julia ihre eigene Identität stets bekannt. Sie hätte ihr persönliches Umfeld, ihre Wohnung, Freunde... usw erkannt, da lediglich der Name ausgetauscht war. Alles andere war unverändert.

"123" war kein posthypnotischer Code. Ein posthypnotischer Code wäre ein Auslöser gewesen, der diesen Zustand nach der Hypnose herbeigeführt hätte. Dies war nicht der Fall. Julia war auch mit offenen Augen noch hypnotisiert, die Hypnose wurde nicht aufgelöst, folglich war es kein posthypnotischer Auslöser sondern die Suggestion wurde in einem Zustand tiefer Hypnose angenommen.

Fazit: Es gab keine zwei Identitäten zwischen denen per posthypnotischen Code hin und her gesprungen wurde und kein zweites Ich. Das Experiment ist nicht vergleichbar mit einem Mandschurischen Kandidaten. Tatsächlich war es eine suggerierte Amnesie während einer Hypnosesitzung. In dieser Tiefen Trance (somnambuler Zustand) konnte Julia auch während der Trance die Augen öffnen.

Alexander Seel

Alexander bei Welt der Wunder - RTL II

Welt der Wunder Spezial - Brainwash! Gibt es die totale Gedankenkontrolle? Episode 0192

Welt der Wunder berichtet in diesem SPEZIAL über verborgene Gedanken-Experimente, mit denen Menschen zum perfekten Agenten gemacht werden sollen. In den USA führte das Bekanntwerden des „MK-Ultra“-Projekts in den 70er-Jahren zu einem handfesten Skandal. Im Rahmen von „MK-Ultra“ wollte die CIA herausfinden, ob es möglich ist, Menschen unter Einsatz verschiedener Mittel so zu manipulieren, dass sich ihr Handeln von außen kontrollieren und steuern lässt. Auf diese Weise sollte der perfekte Agent geformt werden. Aber ist es tatsächlich möglich, das Bewusstsein einer Person zu knacken und ihr einen fremden Willen aufzuzwingen, ohne dass sie es merkt?

Bereits kurz nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges starteten die US-Armee und das FBI in den USA das Programm „Artichoke“. Das erklärte Ziel war, herauszufinden, wie ein Mensch so beeinflusst werden kann, dass er gegen seinen Willen handelt und auch Ur-Instinkte wie den Selbsterhaltungstrieb unterdrückt. Zur Durchführung der Versuche des erst später in „MK-Ultra“ umbenannten Projekts wurden neben Hypnose und Drogen auch Elektrotechnik und Elektromagnetik eingesetzt. Bei Verhören injizierte man den Verdächtigen beispielsweise Drogen wie LSD oder die Wahrheitsdroge Thiopental-Natrium, so dass sie sich später nicht mehr daran erinnerten.

Auch die Substanzen Barbiturat IV und Amphetamin IV wurden eingesetzt, da unter ihrer Wirkung Probanden in der Einschlafphase unkontrolliert zu reden anfangen. Die Experimente wurden in der Regel ohne das Wissen der Versuchspersonen durchgeführt, einige von ihnen überlebten „MK-Ultra“ nicht. 1975 wurde das Projekt der Öffentlichkeit bekannt und löste eine Welle der Empörung aus. Angeblich wurde es daraufhin eingestellt.

Jetzt hat Welt der Wunder die Recherche wieder aufgenommen und mit Experten und Wissenschaftlern über Gedankenkontrolle gesprochen. Zum einen lautet die einhellige Meinung, dass die menschenunwürdigen Experimente von „MK-Ultra“ nie beendet wurden und weiterhin durchgeführt werden. „Welt der Wunder“ spricht mit Zeugen, geht ungeklärten Fällen nach und präsentiert Indizien und Beweise für die Existenz dieser Versuche.

Außerdem wird die Antwort auf die Frage: „Wie stabil ist unser „Ich“?“ gesucht und es werden Menschen zu Wort kommen, die ihr „Ich“ verloren hatten. Die Erkenntnisse liefern ein beängstigendes Bild. Das „Ich“ ist ein instabiles Gebilde und es braucht nicht viel, um es zu verlieren. Noch einfacher ist es, einen Menschen seiner Identität zu berauben. Kann man also eine Person neu programmieren und so zu einem willenlosen Roboter machen, der sich beliebig einsetzen lässt?

Quelle: http://www.rtl2.de/002285_0192.html
Mit freundlicher Genehmigung von RTL II und Welt der Wunder GmbH.